Kürbisrisotto

Kürbisrisotto

Ich habe euch ja schon in einem der vorherigen Beiträge gewarnt, dass noch ein weiteres Kürbisrezept kommen wird und hier ist es: das Kürbisrisotto. Dauert eine Zeit lang, weil ja Risotto generell etwas ist, was nicht in 10 Minuten fertig ist, zumindest bei mir nicht, daher vielleicht damit starten, wenn ihr noch nicht das Gefühl habt, dass euer Magen im „Supergrummel-Ich habe Hunger Modus“ ist. Mein Risotto hier kommt ohne Weißwein aus, da ich Alkohol nicht so gut vertrage – auch meist so eine Sache die bei Allergikern auftritt. Der Kürbis an sich ist ja quasi ein Superfood und Diätmittel zu gleich. 100 gr. Kürbis enthalten nur 27 Kalorien. Aber was viel wichtiger ist, er enthält Beta-Karotin, Kalzium, Vitamin A und Magnesium. Das heißt wenn die Kürbissaison da ist, einfach jede Menge Kürbis schlemmen, schmeckt nicht nur gut, sondern tut auch unserem Körper gut. Mir hat ja selber letztens meine Kosmetikerin erzählt, dass Sie seit Neuestem andauernd Kürbis ißt, weil er super satt macht und sie schon richtig viel Gewicht verloren hat, ich glaube sie hat gesagt 5 kg in 2 oder 3 Wochen, so genau kann ich mich nicht mehr erinnern. Sie macht also eine Kürbisdiät aktuell und es wirkt. Hat es davor mit anderen Sachen probiert, hat alles nichts gebracht, aber mit dem Kürbis ist flott ihre unliebsamen Kilos los geworden. Wenn ich mich richtig erinnere ißt sie ihn aber wirklich täglich in der Früh und am Abend. Also, vielleicht auch nicht jedermanns/jederfraus Sache, aber es dürfte wirken. Ich bin ja nicht so eine Diättante, aber klar jeder freut sich wenn er ein bisserl Gewicht verliert. So, jetzt aber wieder zurück zum Rezept, mit dem man sicherlich nicht abnimmt, weil ja Risottoreis dabei ist, aber darum ging es mir ja nicht. Ich gebe sehr gerne einen Spritzer Tabasco zu meinen Kürbisgerichten, weil es ein wenig Schärfe reinbringt, kann man, wie immer bei mir gestalten wie man möchte. So und hier seht ihr das Ergebnis und das Rezept kommt wie immer hinterher:

250 g Risottoreis Alnatura

1 Hokkaido Kürbis (in Würfel geschnitten)

1 rote Zwiebel

Salz, Pfeffer

Gemüsefond

Tabasco

Den geschnitten Zwiebel (würfelig) in einem ausreichend großen Topf mit Olivenöl anschwitzen. Jetzt den Risottoreis dazu geben und alles gemeinsam kurz anschwitzen, dabei umrühren. Inzwischen den vorbereiteten Gemüsefond auf den Reis gießen, sodass dieser gut bedeckt ist. Vorsicht nicht zu viel gleich am Anfang dazu geben, immer wieder mit Fond nachgießen. Das ca. 20 Minuten lang immer wieder machen, also rühren und wenn die Flüssigkeit soweit weg ist, wieder nachgießen. Wichtiger Hinweis, ein Risotto nie alleine am Herd vor sich hin kochen lassen, weil es sich relativ rasch am Boden festklebt und verbrennt. Also daneben stehen bleiben und rühren, rühren, rühren. Ja wie anfangs geschrieben, ist das kein schnelles Essen. So ca. nach 20 Minuten die Kürbiswürfel unterheben und wieder mit Flüssigkeit soweit auffüllen und weiter rühren. Das ca. für 15 Minuten so weiter machen, dann ist das Risotto schön schlunzig und soweit fertig. Jetzt kommen nur noch die Finetuning Arbeiten, wie ein paar Spritzer Tabasco, Salz und Pfeffer (in meinem Fall frisch gemahlen) und wer noch ein wenig Knoblauch dazu geben möchte, kann noch getrockneten Knoblauch unterheben. Das war’s – ist nicht kompliziert – der tricky Teil daran ist eher, immer den Zeitpunkt richtig zu treffen, wann mit Fond aufgegoßen werden soll. Und danach die 35 Minuten manchmal auch 40 Minuten harte Rührarbeit genießen 🙂

 

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Folge:
leontine

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