Preparation Sunday

Der Preparation Sunday (Prep. Sunday) ist der Vorbereitungssonntag für die Woche und ich sag es ehrlich wie es ist, er ist nicht meine Erfindung, aus meiner Sicht aber eine Megaidee!

 

Als ich mit meinem Mann in London war, sind wir in eine Buchhandlung gegangen, weil wir beide gerne englische Bücher lesen. Ich die immer auf der Suche nach neuen Inputs im Bereich gesunder Ernährung ist, habe durch Zufall das Buch von Natasha Corrett von Honestly Healthy entdeckt. Mich hat vor allem damals der Titel angesprochen „Honestly Healthy in a hurry“ weil ich aufgrund meines Berufes nicht immer ewig Zeit habe, Dinge zu kochen sondern einfache, schnell umsetzbare Gerichte brauche. Ja und am Abend im Bett habe ich das Buch aufgeschlagen und da stand die Info: Bereite dein Essen für die Woche am Sonntag vor, dann isst du gesund und in meinem Fall vor allem das Richtige – für mich war das wirklich so komisch es klingen mag eine Lebensveränderung. Wenn man Sonntag brav seinen Prep. Sunday abhält und sich seine grundlegenden Lebensmittel für die Woche vorkocht, dann stopft man nicht irgendeinen Blödsinn in sich rein und seitdem zelebriere ich den Prep. Sunday 🙂

Es kostet auch nur max. 2-3 Stunden, weil man mehrere Dinge nebeneinander vorbereiten kann.

Typische Sachen die ich am Sonntag vorbereite sind:

  • Süßkartoffeln: entweder in Stifte geschnitten oder als Ganzes in Viertel zerteilt mit Schale und dann bei 200 Grad in den Ofen und für 10-20 Minuten schmoren lassen – fertig!
  • Andere Gemüsearten: Kichererbsen, Spargel, Brokkoli, Auberginen, Karfiol je nach Härtegrad des Gemüses kann man auch auf ein Blech mehrere Gemüsearten legen. Also den Spargel zum Beispiel mit der Aubergine im Rohr machen.
  • Chiasamenpudding: eignet sich wunderbar, wenn man Lust auf was Süßes bekommt oder einen Kuchen backen, dem man auch an den nächsten Tagen essen kann.
  • Falafelbällchen: gute Proteinquellen und möbeln jeden Salat sofort auf.
  • Polentanockerln (siehe Spargelsuppe mit Polentanockerln): was zuviel ist kann auch in den Tiefkühler gelegt werden.
  • Pestos für Nudeln oder Salate (siehe Walnusspesto etc.)
  • Brot & Gebäck: Ich backe mein Brot fast immer selber, dann habe ich eins für unter der Woche.

Wie ihr seht da kann man sich austoben und das gute daran, man nimmt sich dann das Gemüse usw. mit in die Firma und isst etwas gesundes bzw. wenn man nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt, macht man den Kühlschrank auf und findet gleich etwas zum Essen.

Übrigens ich kann euch auch nur Natashas Blog empfehlen, einfach mal reinschauen: http://www.honestlyhealthyfood.com

 

 

 

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